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Die Zirbe

Die Heilkraft der Zirbelkifer

 Die Zirbe – Die Königin der Alpen!
Alles wissenswerte über die Zirbe und dessen Wirkung erfährst du hier

Die Zirbe – Pinus cembra

Wo wachsen Zirbelkiefern?

„Der Wunderbaum“ der westlichen Zentralalpen wird auch Arve, Arbe oder Zirbel genannt. Seit der letzten Eiszeit vor 10.00 Jahren ist die heimische, edle Baumart vor allem in Südtirol und in Kärnten (Wallis, Engadin, Ötztaler- und Zillertaler Alpen) angesiedelt. Die Zirbe entstammt der Familie der Kiefern und wird im Durchschnitt 200 bis 400 Jahre alt.  Einige Bäume im österreichischen Alpenraum wurden aber bis zu 1000 Jahren alt. Am besten gedeiht sie auf tiefgründigen, frischen Böden im Hochgebirge. Wie kein anderer heimischer Baum ist sie an die doch oft rauen klimatischen Bedingungen in Österreich angepasst und hält sogar Fröste bis unter – 40°C aus.

Wie hoch kann die Zirbe werden?

Je nach Standort kann die „pinus cembra“ bis zu 30 Meter hoch wachsen. Die 4 – 8 cm langen, blau-grün gefärbten und stumpfen Nadeln fallen nur alle vier bis 6 Jahre ab. Die Zapfen, auch irreführend „Zirbennüsse“ genannt, obwohl sie keine Nüsse sind, wachsen zwei Jahre lang an den äußersten Ästen heran. Sie blühen zirka alle 6 Jahre in der Zeit von Mai bis Juli und im September des nächsten Jahres sind sie reif.

Die Ernte, der nur im oberen Drittel des Baumes wachsenden Zapfen, wird grundsätzlich nur von Hand durchgeführt. Die „Zirbennüsse“ und ihre Samen sind sehr fettreich und werden in der Lebensmittelproduktion eingesetzt, unter anderem bei der Herstellung von Zirbenschnaps und Zirbenlikör.

Die Rinde des großartigen Baumes verfärbt sich innerhalb ihres Lebens von silber-grau und glatt zu graubraun und rissig.

Die Wirkung des Zirbenbaumes

Die Zirbe nimmt in der heutigen Zeit als Nutzbaum und Klimaindikator eine immer wichtigere Rolle in Punkto Nachhaltigkeit ein. Der Holzart werden zahlreiche positive Effekte sowie einige harmonisierende Eigenschaften auf den Menschen zugeschrieben. Das Holz des Baumes hat einen gelb-roten Kern und ist leicht und gut zu bearbeiten. So soll eben dieses Holz eine schlaffördernde und antibakterielle Wirkung erzielen. Das HUMAN RESEARCH Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung (kurz HRI)aus Weiz konnte erforschen, dass die spezifisch dem Zirbenholz zugeschriebenen besonderen Inhaltsstoffe zu einer schonenden Herzfrequenz in der Nacht führen. So soll der Organismus des Menschen im Schnitt um eine Stunde ( = 3500 Herschläge pro Tag) weniger belastet sein. Näheres erfährst du in dem Artikel zur Studie über die Wirkungsmöglichkeiten von Zirbenholz. 

Das frisch geschlagene Zirbenholz bewahrt über Jahrzehnte seinen charakteristischen Duft, der für den Menschen besonders aromatisch wirkt, bei Insekten aber auf Ablehnung stößt.

Die Zirbe – eine Allroundverwendung

Das Holz der „pinus cembra“ wird mittlerweile auch als Material für innovative Einrichtungsideen verwendet. Seit einigen hundert Jahren werden Zirbenzimmer, Zirbenbetten und ganze Zirbenräume gestaltet und die positive Wirkung auf den Menschen mit dem Bau von Möbeln unterstützt.

Um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten, ist es wichtig nach der Holzernte die geschlägerte Zirbe bis zu einem Jahr an der Luft zu trocknen. So werden auch die wertvollen ätherischen Öle des Zirbenholzes bewahrt und die charakteristischen Düfte und Wirkungen jahrelang gewährleistet.

Neben den Möbeln und Zimmern bietet die Zirbe viele weitere Verwendungsmöglichkeiten. So werden aus den Holzspänen Kissenfüllungen befüllt, aus dem Holz werden Kugeln gedrechselt und aus den Nadeln, Holzresten und Zweigen das vielgeliebte Zirbenöl.

Überzeuge dich selbst von den vielen Anwendungsmöglichkeiten und Produkten aus dem “Wunderbaum Zirbe” in unserem Onlineshop.

Zirbenöl

Über die Wirkung, Anwendung, Inhaltsstoffe sowie die Herstellung und Gewinnung von Zirbenöl findest du in unseren Beiträgen weitere Informationen dazu:

Erfahren Sie noch mehr über die Zirbe in Wikipedia Artikel zur Zirbelkiefer oder auch im Beitrag zur Heilkraft der Zirbe.